Geschichte
Geschichte


Gauliga (1933−1945)

Zwei Jahre nach dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga qualifizierte sich der FCK 1933 als Zweitplatzierter für die neu gegründete Gauliga.
Zwei Jahre später stieg der FCK wieder in die Bezirksliga ab, bevor er 1937 in die Gauliga zurückkehrte.
Doch bereits ein Jahr später stiegen sie wieder ab, um im folgenden Jahr den Wiederaufstieg zu schaffen.
Bis 1944, als der Spielbetrieb der Gauliga kriegsbedingt beendet werden musste, spielte der FCK weiter in dieser Liga.
1942 gewannen die Pfälzer die Meisterschaft im Gau Westmark.
Damit waren sie erstmals für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert, schieden aber mit einem 3:9 gegen den FC Schalke 04 bereits in der Vorrunde aus.
Im letzten Kriegsjahr bildete der FCK eine Kriegsspielgemeinschaft mit dem VfR Kaiserslautern, die aber kein Pflichtspiel mehr austragen konnte.
In der Saison 1938/39 war Fritz Walter erstmals für den FCK aktiv. Am 14. Juli 1940 debütierte der damals 19-jährige Walter auch beim 9:3 der deutschen Nationalmannschaft gegen Rumänien.
In diesem Spiel gelangen ihm drei Tore.
Walter wurde damit erster Nationalspieler des FCK.


Oberliga (1945−1963)

In der Oberliga Südwest war der 1. FC Kaiserslautern lange das Maß aller Dinge.
In den ersten 13 Jahren wurden die Pfälzer zehnmal Meister und zweimal Vizemeister und mit der Meisterschaft 1947 und 1948 gleichzeitig Französischer Zonenmeister.
Erst ab 1958 verlor der FCK den Kontakt zur Tabellenspitze, wurde Dritter, Fünfter und zweimal Vierter, ehe 1963 im letzten Oberligajahr eine weitere Südwestmeisterschaft gelang.
Auch überregional war der FCK in dieser Phase erfolgreich.
Nach Siegen in der Endrunde der Deutschen Meisterschaft gegen den TSV 1860 MünchenTuS und den TuS Neuendorf erreichten die Pfälzer 1948 erstmals das Finale, in welchem sie gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:2 unterlagen.
Im darauffolgenden Jahr wurden die Roten Teufel nach einem 2:1 gegen Kickers Offenbach Dritter in der deutschen Meisterschaft.
Am 30. Juni 1951 wurde der 1. FC Kaiserslautern nach einem 2:1 über Preußen Münster erstmals Deutscher Fußballmeister.
Die zweite Meisterschaft konnte der FCK am 21. Juni 1953 nach einem 4:1 im Finale gegen den VfB Stuttgart feiern.
Das Finale um die Deutsche Meisterschaft 1954 verloren die Pfälzer völlig überraschend mit 1:5 gegen Hannover 96.
Trotz erheblicher Proteste seitens der Medien ignorierte der Bundestrainer Sepp Herberger diese peinliche Niederlage und baute das deutsche Team für die Weltmeisterschaft 1954 trotzdem um das FCK-Gerüst Fritz Walter, Ottmar Walter, Werner Liebrich, Horst Eckel und Werner Kohlmeyer auf.
Herbergers Mut wurde belohnt: Am 4. Juli 1954 wurde Deutschland mit den fünf Pfälzern erstmals Fußball-Weltmeister.
Am 26. Juni 1955 nahm der 1. FC Kaiserslautern zum letzten Mal am Endspiel um die Deutsche Meisterschaft teil.
Er unterlag gegen Rot-Weiss Essen mit 3:4. Am 13. September 1961 standen die Roten Teufel erstmals im Finale um den DFB-Pokal, zogen allerdings mit 0:2 gegen Werder Bremen den Kürzeren.


Durchgehend Bundesligist (1963−1996)

In der Saison 1963/64 war der 1. FC Kaiserslautern eines von 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga.
Die erste Saison beendeten die Pfälzer auf dem zwölften Tabellenplatz.
In den Folgejahren hatte der FCK selten Kontakt zur Tabellenspitze und spielte oft gegen den Abstieg.
Am 1. Juli 1972 erreichte der FCK zum zweiten Mal das DFB-Pokalfinale, unterlag aber erneut, diesmal mit 0:5 gegen den FC Schalke 04.Am 13. September 1972 bestritt der 1. FC Kaiserslautern sein erstes Europapokalspiel.
Beim englischen Vertreter Stoke City gab es eine 1:3 Niederlage.
Nach einem 4:0 im Rückspiel drang der FCK bis ins Viertelfinale vor, wo Borussia Mönchengladbach Endstation war.
1976 verloren die Roten Teufel auch ihr drittes DFB-Pokalfinale, diesmal mit 0:2 gegen den Hamburger SV.
Auch im Jahre 1981 konnten die Pfälzer mit einem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt das Endspiel nicht gewinnen.In der Saison 1981/82 konnte der 1. FCK seinen bis dahin größten internationalen Erfolg feiern.
Im UEFA-Pokal drang man bis ins Halbfinale vor und unterlag dort dem IFK Göteborg, nachdem man im Viertelfinale Real Madrid mit einem 5:0 im Rückspiel – das Hinspiel ging noch 1:3 verloren – ausgeschaltet hatte.
89/90 geriet der Verein in Abstiegsgefahr, doch die Rückkehr von Trainer Karlheinz Feldkamp führte dazu, dass doch noch der Klassenerhalt gelang.
Am 19. Mai 1990 konnten die Lauterer im fünften Anlauf den DFB-Pokal endlich in den Händen halten.
Im Finale gab es ein 3:2 gegen Werder Bremen.
Im darauffolgenden Jahr gelang dem FCK mit dem Gewinn der dritten deutschen Meisterschaft eine riesige Überraschung.
Zudem wurde Stefan Kuntz in dieser Saison, als bisher einziger Spieler des FCK, zum Fußballer des Jahres gekürt, die Mannschaft wurde zur Mannschaft des Jahres 1991 gewählt.
In der Folgezeit bis zur Saison 1995/1996 konnte sich der FCK im Spitzenfeld der Tabelle etablieren, 1994 errang der 1. FC Kaiserslautern unter Trainer Friedel Rausch Platz 2 hinter dem FC Bayern; gegen Ende der Saison war dem Verein eine Siegesserie gelungen, die den Abstand zum Rekordmeister auf einen Punkt verkürzt hatte.



Vom Bundesliga-Absteiger zur Meisterschaft (1996−2001)

Der Aderlass nach Ende der Saison 1994/1995, als Ciriaco Sforza und Stefan Kuntz den Verein verließen, konnte nicht kompensiert werden.
So stieg der 1. FC Kaiserslautern in der Bundesligasaison 95/96 erstmals aus der ersten Bundesliga ab; im letzten Spiel hätten die Roten Teufel einen Sieg gegen den unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf Bayer 04 Leverkusen gebraucht.
Nachdem Pavel Kuka die Lauterer in Führung gebracht hatte, erzielte die „Werkself“ in der 82. Minute den Ausgleich.
Nur eine Woche später gewann der Verein, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal (im Finale 1:0 gegen den Karlsruher SC durch ein Freistoßtor von SC Martin Wagner).
  Im Europapokal der Pokalsieger erfolgte bereits in der ersten Runde gegen FK Roter Stern Belgrad das Aus.
Nach einem 1:0 im Hinspiel gewann der jugoslawische Vertreter das Rückspiel mit 4:0 nach Verlängerung.
Unter Trainer Otto Rehhagel gelang jedoch mit nur vier Saisonniederlagen der sofortige Wiederaufstieg; das 7:6 gegen den SV Meppen stellt das bis heute torreichste Spiel der zweiten Bundesliga dar.
Ein Jahr später folgte der sensationelle Gewinn der vierten Deutschen Meisterschaft.
Der Titelgewinn als Aufsteiger stellte ein Novum in der Geschichte des Deutschen Fußballs dar, was mit der zweiten Wahl zur Mannschaft des Jahres nach 1991 belohnt wurde.
Bereits am ersten Spieltag konnte der FC Bayern München besiegt werden, der den gesamten Saisonverlauf über den Lauterern im Meisterschaftskampf „hinterherhinken“ sollte; ab dem vierten Spieltag war die Tabellenführung nicht mehr aus der Hand gegeben worden.
Genau wie in der Vorsaison wurden nur vier Spiele verloren.
1998/99 erreichte der FCK in der Champions League das Viertelfinale und belegte in der Bundesliga den 5. Platz, nachdem man eine Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League durch eine 1:5-Niederlage im letzten Spiel gegen Eintracht Frankfurt verspielt hatte.
Mit namhaften Neuzugängen wie Youri Djorkaeff und  Mario Basler erreichte der FCK am Ende der Saison 1999/2000 das vorgegebene Ziel, auch in der nächsten Saison international zu spielen, mit einem erneuten 5. Platz, auch wenn sechs Heimniederlagen einen bitteren Beigeschmack hinterließen.
In der Spielzeit 2000/01 trat Otto Rehhagel nach einem misslungenen Saisonstart mit nur sechs Punkten aus sechs Spielen zurück.


Absturz in die untere Tabellenhälfte und erneuter Abstieg (2001−2006)

Nach dem Ende der Ära Rehhagel geriet der FCK sowohl sportlich als auch finanziell in Schwierigkeiten.
Letztere rührten daher, dass in den Folgejahren Spieler mit internationaler Erfahrung wie Taribo West, Steffen Freund, Christian Nerlinger, Carsten Jancker und Stefan Malz geholt wurden, die sich jedoch alle als Fehleinkäufe erwiesen.
Unter Nachfolger Andreas Brehme schien der sportliche Erfolg weiterzugehen, so stand der FCK im April 2001 kurz vor Saisonende im UEFA-Cup-Halbfinale gegen Deportivo Alavés, sowie auf Platz 3 der Bundesligatabelle.
Von diesem Zeitpunkt an erfolgte ein totaler sportlicher Einbruch, der wenig später durch den bekannt gewordenen Finanzskandal um die Führungsriege der FCK-Verantwortlichen flankiert wurde.
Der FCK schied chancenlos aus dem UEFA-Pokal-Wettbewerb aus, schloss nach einem katastrophalen Saisonfinale die Spielrunde lediglich auf Platz 8 ab und verpasste den Einzug in den UEFA-Pokal-Wettbewerb.
Zum Auftakt der Saison 2001/02 gewann der FCK die ersten sieben Spiele hintereinander und stellte damit den Rekord des FC Bayern München ein, belegte jedoch am Saisonende nur einen enttäuschenden 7. Platz.

In der Saison 2002/03 schien der Verein praktisch abgestiegen und kurz vor der Insolvenz, doch der Brehme Nachfolger Eric Gerets brachte den Verein sportlich wieder in die Spur und sicherte mit einer sensationellen Rückrunde den Klassenerhalt.
Einen weiteren Erfolg gab es noch im Jahre 2003, als der FCK erneut das DFB-Pokalfinale erreichte, in dem er allerdings gegen den FC Bayern München mit 1:3 unterlag.
In finanzieller Hinsicht konnte der Verein mit Hilfe des Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi weitgehend saniert werden, jedoch mit starker Beteiligung des Landes Rheinland-Pfalz sowie dem Verkauf des vereinseigenen Stadions.
In der Saison 2003/04 geriet der 1. FC Kaiserslautern erneut in Abstiegsnöte.

Gerets musste seinen Stuhl für Kurt Jara räumen, der wiederum den Klassenerhalt schaffte.
Nach einer soliden Saison 2004/05, die jedoch mit der Entlassung des bei den Fans ungeliebten Kurt Jara mit dem 12. Tabellenplatz zu Ende ging, setzte der FCK für die Saison 2005/2006 mit Michael Henke zunächst auf einen jungen Trainer.
Bereits wenig später musste dieser wegen mangelnden Erfolges dem ehemaligen FCK-Spieler Wolfgang Wolf als Trainer weichen.
Doch auch Wolf konnte den Abstieg nicht verhindern, sodass der FCK in der Saison 2005/06 zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte nach 1996 aus der 1. Bundesliga abstieg.
Am letzten Spieltag der Saison 2005/2006 am 13. Mai 2006 reichte ein 2:2-Remis gegen den direkten Konkurrenten VfL Wolfsburg nicht, um die Klasse zu erhalten.


2. Bundesliga (seit 2006)

Trotz Abstieg meldeten sich innerhalb von zwei Monaten über 1.000 neue Mitglieder beim FCK an und hoben die Mitgliederanzahl auf rund 11.100 an, die bis Ende November 2006 auf rund 11.500 weiter zunahm.

Die Saison 2006/07 verlief für die Pfälzer dennoch enttäuschend.
Trotz eines vierten Rangs zur Winterpause und nur zwei Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz wurde der Verein mit nur 23 Zählern in der Rückrunde Sechster, weshalb Wolfgang Wolf noch während der Saison entlassen wurde.

Der Verein schickte unter Coach Kjetil Rekdal in der Saison 2007/08 eine junge Mannschaft mit der Zielsetzung „oberes Tabellendrittel“ auf den Platz, die jedoch nach der Hinrunde einen Abstiegsplatz belegte.
Nach der 1:2 Niederlage im Heimspiel gegen 1860 München am 19. Spieltag zog der Vorstand die Konsequenzen aus dem sportlichen Misserfolg und stellte Rekdal frei.
Bis zur Verpflichtung von Milan Šašić als Cheftrainer war Alois Schwartz Interimstrainer.
Unter Šašić gelang eine gewisse Aufholjagd, wenngleich sich der Verein bis zum vorletzten Spieltag auf einem Abstiegsplatz befand.

Der letzte Spieltag brachte ein Fernduell des 1. FC Kaiserslautern mit dem VfL Osnabrück, dem FC Augsburg und den Kickers Offenbach mit sich, die den vierten und letzten Absteiger in die zur Folgesaison neu gegründete 3. Liga unter sich ausmachten.
Der FCK schaffte schließlich mit einem 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln den Klassenerhalt, während Offenbach mit einer 0:3-Niederlage gegen Osnabrück den kürzeren zog und absteigen musste.


Endspiele

1. FC Kaiserslautern – Preußen Münster 2:1
Am 30. Juni 1951 trat der 1. FC Kaiserslautern im Finale der Deutschen Meisterschaft gegen Preußen Münster an.
107.000 Zuschauer verfolgten das Spiel im Berliner Olympiastadion, bei dem Preußen Münster durch Gerritzen (47.) mit 1:0 in Führung ging.
Doch Ottmar Walter machte den 2:1 Sieg für die Pfälzer durch seine Treffer in der 61. und 74. Minute perfekt, was die erste Deutsche Meisterschaft in der Geschichte des 1. FC Kaiserslautern bedeutete.

1. FC Kaiserslautern – VfB Stuttgart 4:1
Am 21. Juni 1953 erspielte sich der 1. FC Kaiserslautern seine 2. Deutsche Meisterschaft im Berliner Olympiastadion vor 80.000 Zuschauern.
Im Endspiel besiegte man den VfB Stuttgart mit 4:1 durch Treffer von Fritz Walter (37.), Karl Wanger (57.), Erwin Scheffler (78.) und Willi Wenzel (83.).
Die beiden Meisterschaften aus den Jahren 1951 und 1953 gelten als die größten Momente der sog. „Goldenen Jahre“ der „Walter-Elf“.

1. FC Kaiserslautern – SV Werder Bremen 3:2
Am 19. Mai 1990 bestritt der 1. FC Kaiserslautern bereits sein 5. DFB-Pokalfinale.
Bisher konnte man den Titel nicht gewinnen, doch an diesem Tage gelang den Roten Teufeln der erste Sieg im Endspiel.
Vor 76.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion führte man gegen Werder Bremen durch Treffer von Bruno Labbadia (19., 26.) und Stefan Kuntz (30.) zur Halbzeit bereits mit 3:0. In der 2. Halbzeit konnten die Bremer durch Treffer von Neubarth (54.) und Burgsmüller (72.) nur auf 3:2 verkürzen.

1. FC Kaiserslautern – Karlsruher SC 1:0
25. Mai 1996: Nur eine Woche nach dem bitteren Abstieg in die 2. Bundesliga traf der 1. FC Kaiserslautern im Berliner Olympiastadion vor 75.800 Zuschauern auf den Südwest-Rivalen Karlsruher SC zum DFB-Pokalfinale.
Martin Wagner traf an diesem Tag durch einen Freistoß in der 42. Minute zum 1:0 für den FCK und machte damit den 2. DFB-Pokalsieg perfek


Andere Spiele

1. FC Kaiserslautern – FC Bayern München 7:4
Am 20. Oktober 1973 führte nach 57 Spielminuten der FC Bayern München durch jeweils zwei Tore von und Bernd GersdorffGerd Müller und dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Josef Pirrung bereits mit 1:4. Der 1. FC Kaiserslautern konnte das Spiel innerhalb der letzten 30  Minuten noch drehen und gewann mit 7:4. Die weiteren Tore erzielten Josef Pirrung, Herbert Laumen (je 2), Klaus Toppmöller und Ernst Diehl. Der FC Bayern unterbreitete daraufhin direkt nach Spielende Josef Pirrung ein Vertragsangebot, was dieser ablehnte.

1. FC Kaiserslautern – Real Madrid 5:0
Im Viertelfinal-Hinspiel um den UEFA-Pokal 1981/82 verlor der 1. FC Kaiserslautern bei der deutlich favorisierten Mannschaft von Real Madrid (Santiago-Bernabéu-Stadion) mit 1:3.
Den Anschlusstreffer erzielte Norbert Eilenfeldt mit einem verwandelten Elfmeter in der 80. Minute. Zwei Treffer von Friedhelm Funkel im Rückspiel am 17. März 1982 egalisierten diese Niederlage.
Hannes Bongartz (50.), Norbert Eilenfeldt (56.) und Rainer Geye (73.) schossen drei weitere Tore gegen die durch die Platzverweise gegen San Jose (34.), Cunningham (40.) und Pineda (67.) dezimierten Spanier. Damit zog der 1. FC Kaiserslautern erstmals ins Halbfinale des UEFA-Cup ein.

1. FC Köln – 1. FC Kaiserslautern 2:6
15. Juni 1991: Die Roten Teufel reisten am letzten Spieltag der Saison 1990/91 ins Müngersdorfer Stadion zum 1. FC Köln, wo ihnen der erste Deutsche Meistertitel in der Bundesliga gelingen sollte.
Außergewöhnlich waren hierbei die Unterstützung von ca. 40.000 Gästefans sowie das Ergebnis von 6:2 für den FCK, bei dem Haber (2), Winkler (2), Dooley und Schupp trafen.
Durch den Auswärtssieg wurde das Ergebnis des zeitgleich spielenden FC Bayern München (2:2 gegen den KFC Uerdingen 05), der in dieser Saison nur den 2. Platz belegte, irrelevant.


1. FC Kaiserslautern - FC Barcelona 3:1
In der Saison 1991/92 hatte der Überraschungs-Meister gegen den FC Barcelona die Möglichkeit, sich für die erstmals ausgespielte Gruppenphase der Champions League zu qualifizieren.
Die erste Runde meisterten die Pfälzer gegen den bulgarischen Vertreter Etar Veliko Tarnovo ohne Probleme.
Das Hinspiel der zweiten Runde gewann der FC Barcelona überlegen mit 2:0; das so wichtige Auswärtstor hatte Guido Hoffmann auf dem Fuß, der freistehend das leere Tor verfehlte.
Im Rückspiel führte Kaiserslautern nach zwei Toren von Demir Hotic und einem Treffer von nach 76 Minuten Bjarne Goldbæk3:0.
Das hätte gereicht.
In der 90. Minute traf José Mari Bakero nach einem Freistoß von
Ronald Koeman per Kopf zum 3:1, was aufgrund der Auswärtstorregel das Ausscheiden für den 1. FC Kaiserslautern bedeutete und dem FC Barcelona den späteren Gewinn des Europapokals ermöglichte.

Bayer 04 Leverkusen - 1. FC Kaiserslautern 1:1
Am 18. Mai 1996 fand das „Endspiel“ um den Klassenerhalt zwischen Bayer 04 Leverkusen und Kaiserslautern statt. Leverkusen reichte ein Remis zum Verbleib in der 1. Bundesliga, während der FCK das Spiel gewinnen musste um die Klasse zu halten.
Bis zur 81. Minute führte der 1. FCK durch ein Tor von Pavel Kuka mit 1:0. Nachdem die Lauterer den Ball ins Aus spielten, da ein Spieler verletzt auf dem Platz lag, führte Paulo Sergio den darauf folgenden Einwurf aus.
Statt den Ball zum Gegner zu werfen, wie es ein ungeschriebenes Gesetz des Fair Play ist, warf Sergio den Ball zu einem Mitspieler.
Den folgenden Konter schloss Markus Münch mit einem Schuss ab, den Torwart Andreas Reinke nicht festhalten konnte und besiegelte damit den ersten Abstieg der Pfälzer nach 34 Jahren ununterbrochener Bundesligazugehörigkeit.

1. FC Kaiserslautern - VfL Wolfsburg 4:0
Am 2. Mai 1998, dem vorletzten Spieltag der Saison 1997/98, gelang Kaiserslautern als Tabellenführer der Bundesliga ein 4:0 gegen den Mitaufsteiger vom VfL Wolfsburg, was aufgrund des gleichzeitigen Unentschiedens (0:0) des FC Bayern München beim MSV Duisburg bedeutete, dass der FCK als erster Aufsteiger der Bundesligageschichte Deutscher Meister wurde.
Gefeierter Held war Olaf Marschall, der zweimal traf. Die beiden weiteren Treffer steuerten Martin Wagner und Jürgen Rische bei. 

VfL Wolfsburg - 1. FC Kaiserslautern 2:2
Am letzten Spieltag der Saison 2005/06 musste Kaiserslautern beim direkten Konkurrent des FCK im Kampf um den Klassenerhalt beim VfL Wolfsburg antreten.
Ähnlich wie zehn Jahre zuvor brauchte der FCK einen Sieg, dem Gegner reichte ein Unentschieden zum Klassenverbleib.
Nach der frühen Führung der Gäste durch Halil Altıntop brachte die Niedersachsen ein Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit mit 2:1 in Führung.
Zwar konnte Kaiserslautern in der Schlussphase noch zum 2:2 ausgleichen, zum Auswärtssieg reichte es jedoch nicht mehr.

1. FC Kaiserslautern 1. FC Köln 3:0
In der Saison 2007/08 stand der 1. FC Kaiserslautern zum ersten Mal seit der Gründung der Bundesliga kurz vor dem Abstieg in die Drittklassigkeit.
Am 18. Mai 2008 gastierte der bereits als Aufsteiger feststehende 1. FC Köln auf dem Betzenberg.
An diesem letzten Spieltag benötigte der FCK einen Sieg, um noch in der 2. Bundesliga zu bleiben.
48.500 Zuschauer verfolgten das Spiel im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion.
Erst in der 70. Spielminute gelang Josh Simpson der Treffer zum 1:0, ehe Marcel Ziemer den Sieg mit seinen beiden Treffern (75., 81.) perfekt machen konnte.
Erstmals gelang es einer Mannschaft den Klassenerhalt noch zu schaffen, nachdem sie fünf Spieltage vor Saisonende acht Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hatte.
Dieses Spiel wurde in Anlehnung an die Kampagne „Lautrer Herzblut“ als „Herzblutfinale“ auf DVD veröffentlicht.
Nach dem Spiel kam es inmitten der jubelnden Fans im Innenraum des Stadions zu Ausschreitungen zwischen Anhängern des 1. FC Köln und des 1. FC Kaiserslautern.


 
 
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